Satzung


§ 1 ALLGEMEINES
Der am 01. Juni 1974 gegründete Verein führt den Namen
"REIT- und FAHRVEREIN ÖSTRINGEN e.V." (RFVÖ).
Er hat seinen Sitz in Östringen, Landkreis Karlsruhe. Er ist in das Vereinsregister
eingetragen.

§ 2 ZWECK DES VEREINES
Zweck des Vereines ist die Förderung des Reit- und Fahrsportes, die Durchführung von
Leistungsprüfungen, die Erteilung von Pferdepflege-, Fahr- und Reitunterricht, sowie die
Teilnahme an Veranstaltungen anderer Vereine mit gleichgerichteten Bestrebungen.
Insbesondere soll Jugendlichen der richtige Umgang mit dem Pferd im Hinblick auf die
positive erzieherische Wirkung gelehrt werden. Auch ist es das erklärte Bestreben,
Beschädigungen und Belästigungen der Umwelt durch unreiterliches Verhalten
weitgehendst zu vermeiden.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind,
oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

§ 3 MITGLIEDSCHAFT
Die Mitgliedschaft können alle natürlichen und juristischen Personen, welche die Zwecke
des Vereines zu fördern bereit sind, erwerben.
Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.
Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Verwaltungsrat.
Die Mitglieder setzen sich aus
● aktiven Mitgliedern
● aktiven Ehrenmitgliedern
als ordentlichen Mitgliedern und
● Reitausweismitgliedern
● passiven Ehrenmitgliedern
● passiven Mitgliedern
● Stallgemeinschaftsmitgliedern
● Reitschülern
als fördernde Mitglieder zusammen.
Die Definitionen der Personenkreise sind in der RFVÖ-Geschäftsordnung festzulegen.
Ehrenmitglieder können von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit ernannt
werden.
Mit dem Eintritt erkennt das Mitglied die Satzung und auf ihrer Grundlage erlassene
Verordnungen an.
Jedes RFVÖ-Mitglied ist in besonderem Maß dem Tier-, Natur- und Umweltschutz
verpflichtet und achtet die „Ethischen Grundsätze des Pferdefreundes“ der FN (Deutsche
Reiterliche Vereinigung).
Die Aufnahmegebühr und der Jahresbeitrag werden vom Vorstand vorgeschlagen und
von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
Mitglieder, welche mit ihrem Beitrag im Rückstand bleiben, können nach
zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand aus der Liste der
Mitglieder gestrichen werden. Die erfolgte Streichung ist dem Betroffenen schriftlich
mitzuteilen.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
Über den Ausschluss entscheidet der Verwaltungsrat mit 2/3 Mehrheit.
Der Austritt ist nur zum Schluss des Geschäftsjahres zulässig. Er ist dem Vorstand
spätestens drei Monate vor Jahresende schriftlich anzuzeigen.
Mitglieder, welche der Satzung zuwiderhandeln oder durch ihr Benehmen das
Ansehen oder die Interessen des Vereines schädigen, können durch den
Verwaltungsrat aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Vom Tage der Austrittserklärung ab erlöschen alle Mitgliederrechte.

§ 4 VEREINSJUGEND
Die jugendlichen Mitglieder des Vereines bilden die Vereinsjugend. Die Vereinsjugend
gibt sich im Rahmen dieser Satzung eine Jugendordnung, die der Genehmigung durch
die Mitgliederversammlung bedarf. Die Jugendordnung regelt die Jugendarbeit des
Vereines in Inhalt, Form und Organisation.

§ 5 GESCHÄFTSJAHR
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 6 BEITRÄGE
Die gesonderten Mitgliedsbeiträge werden vom Vorstand vorgeschlagen und von der
Mitgliederversammlung genehmigt.
Sie sind zum 1. Februar eines jeden Jahres fällig. Näheres wird durch Beschluss der
Mitgliederversammlung geregelt.
Zusätzliche Umlagen müssen in der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit
beschlossen werden.
Jedes Mitglied ist zur Mitarbeit verpflichtet. Aufgaben dürfen nicht ohne triftigen Grund
abgelehnt werden.

§ 7 LEITUNG UND VERWALTUNG
Organe des Vereines sind: der Vorstand, der aus dem ersten und dem zweiten
Vorsitzenden sowie dem Kassenwart besteht (§ 26 BGB), der Verwaltungsrat und die
Mitgliederversammlung.
Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der Kassenwart vertritt
den Verein in allen finanziellen und steuerlichen Angelegenheiten; er ist berechtigt,
Zahlungen vor- und entgegenzunehmen. Jedes Vorstandsmitglied ist alleine
vertretungsberechtigt.
Den Verwaltungsrat bilden:
1. der/die erste Vorsitzende
2. der/die zweite Vorsitzende
3. der/die Kassierer(in)
4. der/die Schriftführer(in)
5. der/die Reitlehrer(in)
6. der/die Pressewart(in)
7. der/die Jugendwart(in)
8. drei Beisitzer(innen)

§ 8 RECHTE UND PFLICHTEN
Dem Verwaltungsrat obliegt die innere Führung des Vereines, die Verwaltung des
Vereinsvermögens, die Festsetzung der Termine zu Veranstaltungen, sowie die hierzu
erforderlichen Vorbereitungen, ferner die Festsetzung der Vereinsfarben und des
Reitanzuges.
Die Beschlüsse des Verwaltungsrates und der Mitgliederversammlung sind zu Protokoll
zu nehmen und vom Vorsitzenden, sowie vom Protokollanten durch Unterschrift zu
bestätigen. Das Protokoll einer Mitgliederversammlung ist in der nächsten
Mitgliederversammlung zu verlesen. Erfolgt kein Einspruch, so gilt dies als
Genehmigung.
Der Verwaltungsrat ist beschlussfähig, wenn der erste Vorsitzende bzw. in seiner
Abwesenheit der zweite Vorsitzende anwesend ist und ordnungsgemäß zur Sitzung
geladen worden ist. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Der Verwaltungsrat ist befugt, zu seinen Sitzungen von Fall zu Fall Vertreter bestimmter
Interessengruppen oder Sachverständige ohne Stimmrecht hinzuzuziehen.
Zur Durchsetzung des Satzungszieles und Gewährleistung einer ordnungsgemäßen
inneren Führung regelt der Verwaltungsrat durch diverse Verordnungen den
vereinsinternen Betrieb; insbesondere Geschäfts-, Anlagenbenutzungs-, Stall.- und
Gebührenordnung sind im Rahmen dieser Satzung zu verabschieden; ihr Vollzug obliegt
dem Verwaltungsrat.

§ 9 MITGLIEDERVERSAMMLUNG
Die ordentliche Mitgliederversammlung soll alljährlich im März stattfinden. Die
Hauptversammlung beschließt über
1. Bestellung und Abberufung des Vorstandes / Verwaltungsrates
2. den Jahresbericht
3. den Rechenschaftsbericht des Kassenwartes
4. die Entlastung des Vorstandes
5. die Festsetzung des Aufnahme- und Mitgliedsbeitrages
6. Satzungsänderungen
7. Wahl der zwei Kassenprüfer
Die Einladung zur Jahreshauptversammlung erfolgt mindestens 14 Tage vor dem
Versammlungstermin unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch Aushang beim RFVÖ
und Veröffentlichung im Gemeindemitteilungsblatt Östringen.
Etwaige Anträge zur Mitgliederversammlung sind schriftlich dem ersten Vorsitzenden
bis spätestens sieben Tage vor dem Versammlungstermin zu übermitteln.
Die Tagesordnung ergibt sich aus den Aufgaben des Vereines.

§ 10 WAHLEN
Es scheiden zu Neuwahlen jeweils aus:
a) zu der in ungerader Jahreszahl stattfindenden Mitgliederversammlung
● der erste Vorsitzende
● der Kassier
● der Pressewart
● zwei Beisitzer
b) zu der in gerader Jahreszahl stattfindenden Mitgliederversammlung alle übrigen
Verwaltungsratsmitglieder.
c) der Jugendwart wird von der Jugendversammlung gewählt und ist Mitglied des
Verwaltungsrates
d) Wiederwahl ist zulässig

§ 11 MEHRHEITEN
Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder vom vollendeten sechzehnten
Lebensjahr an. Jüngere Mitglieder können an der Mitgliederversammlung teilnehmen.
Als Verwaltungsratsmitglieder sind Mitglieder vom achtzehnten Lebensjahr an wählbar.
Bei der Beschlussfassung entscheidet einfache Stimmenmehrheit, soweit keine andere
Regelung in der Satzung getroffen ist.
Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Für Satzungsänderungen ist 2/3 Stimmenmehrheiten erforderlich.
Das Stimmrecht kann auch durch einen Vertreter mit schriftlicher Vollmacht ausgeübt
werden.
Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die
Anzahl der Erschienenen beschlussfähig. Soll der Zweck des Vereins geändert oder der
Verein aufgelöst werden, dann ist hierzu die Einberufung einer außerordentlichen
Mitgliederversammlung erforderlich, die innerhalb von vier Wochen stattzufinden hat.
Auch hierzu ist mindestens vierzehn Tage vorher öffentlich einzuladen.

§ 12 AUSSERORDENTLICHE MITGLIEDERVERSAMMLUNG
Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand im Bedarfsfall
jederzeit einberufen werden.
Wenn mindestens 1/3 der ordentlichen Mitglieder einen Antrag auf Einberufung einer
außerordentlichen Mitgliederversammlung stellt, ist diesem Antrag stattzugeben.
Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen der
ordentlichen Mitgliederversammlung.

§ 13 HAFTUNG
Für alle Verbindlichkeiten des Vereines haftet ausschließlich das Vereinsvermögen.
Das Betreten und Nutzen der gesamten RFVÖ-Anlage und ihres Inventars erfolgt auf
eigene Gefahr und Risiko; die Haftung des Vereines, der Stallgemeinschaft oder einer
von ihnen beauftragten Personen ist ausgeschlossen.
Für etwaige Schäden, die durch eine Veranstaltung des Vereines entstanden sind, haftet
dieser nur so weit, wie die entsprechende Versicherung des Sportbundes dafür eintritt.

§ 14 AUSSCHÜSSE
Aus besonderen Anlässen (bspw. Baumaßnahmen), kann der Verwaltungsrat
Ausschüsse (bspw. Bauzuschuss) berufen.
Ein Ausschuss besteht aus höchstens fünf Mitgliedern, die ihren
Ausschussvorsitzenden eigenverantwortlich wählen.
Der Ausschussvorsitzende gehört über die Dauer der Maßnahmen dem Verwaltungsrat
an und ist stimmberechtigt.

§ 15 AUFLÖSUNG DES VEREINES
Die Auflösung des Vereines kann nur durch Beschluss in einer zu diesem Zwecke
eigens einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen.
Es müssen mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend sein und mit zwei Drittel
Mehrheit für die Auflösung stimmen
Falls weniger als zwei Drittel anwesend sind, muss eine zweite Versammlung einberufen
werden, die dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der Anwesenden mit zwei Drittel
Mehrheit die Auflösung beschließen kann.
Solange noch sieben Mitglieder bereit sind, den Verein fortzuführen, kann er nicht
aufgelöst werden.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereines oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke
fällt das Vermögen des Vereines an die Stadt Östringen, die es unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Sollte ein neuer Verein mit gleichgerichteten Bestrebungen später wieder gegründet
werden, so ist das Vermögen an diesen Verein, wenn er gemeinnützigen Zwecken dient,
zu übertragen.
Die Mitgliederversammlung bestimmt zwei Liquidatoren.

§ 16 GÜLTIGKEIT DER SATZUNG
Die Neufassung der mehrfach geänderten Gründungs-Satzung (Fassung v. 06.06. 1974)
ist in der Mitgliederversammlung vom 02.03.2012 beschlossen worden.
Östringen, den 02.03.2012

gez.
Kai Lohse,
Schriftführer

 

Alex. Faulhaber
1. Vorsitzender